Microsoft zeigt Interesse am Kauf von Nintendo

Microsoft zeigt Interesse am Kauf von Nintendo

Dokumente, die im Rahmen des FTC v. Microsoft-Falls veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass der General Manager von Microsoft Gaming, Phil Spencer, Interesse am Kauf von Nintendo geäußert hat. In einer E-Mail an wichtige Marketing-Manager bei Microsoft bezeichnete Spencer Nintendo als „das wertvollste Gut in der Spielebranche“ und betrachtete den Erwerb des Unternehmens als bedeutenden Schritt für beide Unternehmen.

Die E-Mail-Leaks zeigten, dass einer der Manager, Takeshi Numoto, gefragt hat, warum Microsoft nicht daran interessiert ist, Unternehmen wie Nintendo zu erwerben, um seine Verbrauchermöglichkeiten zu erweitern. Spencer antwortete, dass derzeit Gespräche mit dem Führungsteam von Nintendo stattfinden und betonte die günstige Position von Microsoft für eine Zusammenarbeit.

Spencer erwähnte auch, dass das Management von Microsoft Informationen über Nintendo und Valve analysiert hat und volle Unterstützung für mögliche Kooperationsmöglichkeiten mit diesen Unternehmen zum Ausdruck gebracht hat. Dies legt nahe, dass Microsoft ernsthaft erwägt, sein Portfolio in der Spielebranche auszubauen.

Die Dokumente enthüllten auch aktive Diskussionen über Fusionen und Übernahmen im Falle von Microsoft zu dieser Zeit, einschließlich des Erwerbs von ZeniMax Media (der einen Monat später angekündigt wurde) und Warner Brothers Interactive (die letztendlich nicht stattfand). Frühere Leaks aus diesem Fall zeigten, dass Microsoft den Kauf anderer Studios wie Bungie (derzeit im Besitz von Sony), Sega und Square Enix in Betracht zog.

Obwohl diese Dokumente Einblicke in die strategischen Pläne und Ambitionen von Microsoft geben, ist es wichtig anzumerken, dass sie keine zukünftigen Übernahmen garantieren. Dennoch deutet das Interesse am Kauf von Nintendo auf die Entschlossenheit von Microsoft hin, seine Position auf dem Spielemarkt zu stärken.

Zusammenfassend zeigen die enthüllten Dokumente im FTC v. Microsoft-Fall das starke Interesse des General Managers von Microsoft Gaming, Phil Spencer, am Erwerb von Nintendo. Obwohl das Ergebnis einer möglichen Transaktion unsicher bleibt, deutet die Entwicklung dieser Angelegenheit auf die Entschlossenheit von Microsoft hin, seine Präsenz auf dem Spielemarkt auszubauen.